Zum Sonnenaufgang zum Säntis

Schon lange haben wir vor, eine Sonnenaufgangsfahrt zum Säntis mitzumachen. Im Juli ab 5 Uhr und im August ab 6 Uhr werden solche Fahrten angeboten.
Und diesen Sonntag, am letzten Augustsonntag, war es für uns nun soweit. Das Wetter kann nicht besser sein.
Wir wollen vor 6 Uhr dort sein, so dass wir mit der ersten Bahn auf den Säntis können. Der Wecker klingelt 3:45 Uhr. Eine halbe Stunde später, nachdem unser Hund einen kleinen Spaziergang hatte und wir uns fürs erste gestärkt haben, sitzen wir bereits im Auto und fahren Richtung Schwägalp. Irgendwo auf der Hälfte der Strecke ist genau die Straße gesperrt, die wir fahren müssten. Eine Umleitung ist im Dunkeln nicht wirklich sichtbar. Nachdem wir zwei-dreimal an immer wieder derselben Stelle vorbeikamen, haben wir ein kleines Hinweisschild erkennen können. Nun hatten wir schon gute 20 min eingebüßt :-/.
3 nach 6 Uhr haben wir nun endlich den Parkplatz erreicht. Die erste Bahn haben wir verpasst. Die zweite Bahn geht gegen 6:15 Uhr los. Na gut – die Sonne geht momentan 6:40 Uhr auf.
Als die letzten beiden Zusteiger quetschen wir uns in die Bahn. Mit gefühlt 100 weiteren Personen ging es mit der Schwebebahn hoch.
Die Aussichtsplattformen sind in Richtung Osten gut gefüllt, aber nicht überfüllt. Wir suchen uns einen geeigneten Platz. Das Stativ stelle ich aus Platzmangel erst gar nicht auf.

Die Berge begrüßen den Morgen in blau gehüllte Stille. Ein wunderschöner Anblick!2015-08-30_4450_1_web

Kurze Zeit darauf erreicht auch die Sonne den Horizont und lässt aus den Konturen eine Gebirgslandschaft werden.
2015-08-30_4492_1_web

Es lohnt sich, auch auf den anderen Plattformen nach Motiven Ausschau zu halten.
2015-08-30_4507_1_web
2015-08-30_4519_1_web

Wir staunen und fotografieren noch, als kaum noch jemand auf der Plattform ist und die meisten schon beim Frühstück sitzen.
2015-08-30_4563_1_web
Irgendwann wird uns das Licht zu hell und wir gehen nun auch frühstücken. Da wir nicht reserviert haben, müssen wir in den Frühstücksraum eine Etage tiefer. Nur gut! Dort gibt es eine Terrasse – wir können so die Landschaft während des Frühstücks ganz live ohne Fensterscheibe weiterhin genießen.
Während des Frühstücks trudeln Alpendohlen ein, die am Frühstück teilhaben wollen. Ich hatte vorher noch nie eine Alpendohle gesehen. Und hier konnte man sie so nah erleben. Immer in der Hoffnung einen Happen geschenkt zu bekommen, saßen sie hier quasi neben einem. Aber nie aufdringlich.
2015-08-30_4632_1

Im Herbst wollen wir nochmal hier her. Es werden dann zwar keine Sonnenaufgangsfahrten mit anschließendem Frühstücksbuffet angeboten, aber zum Sonnenaufgang wird es dennoch irgendwie machbar sein :-)
Die Berge im ersten Licht zu sehen, ist ein wunderbares Erlebnis! Wer die Möglichkeit hat, sollte sie unbedingt nutzen!

Wandern im Appenzeller Land

Um 4.30 Uhr hieß es: Raus aus den Federn! Nach der Gassigeh-Runde mit unserem Hund ging es los ins Appenzeller Land.
Halb 7 waren mein Mann und ich in Schwende, unserem Startpunkt für die heutige Wanderung. Es sind hochsommerliche, aber auch empfindliche 8°C. Aber die Sonne scheint.
Es sind nur 290 Höhenmeter, die in gut 50 Minuten zu bewältigen sind, aber die haben es wirklich in sich! Zumindest für uns Flachlandtiroler :-) .
Die Schritte verlangsamen sich mit jedem Höhenmeter enorm. Irgendwann kommen wir beim Schneckentempo an, dennoch japsen wir.
Alle Anstrengungen haben sich aber gelohnt. Der Ausblick ist umwerfend – wir haben den Seealpsee erreicht!

2015-07-10_3896_1

Wir genießen die Aussicht. Licht und Schatten wechseln sich ab und verzaubern die ohnehin schon wunderschöne Landschaft.

2015-07-10_3805_1
2015-07-10_3823_1

Nach einer Stärkung gehen wir den Rundweg um den See, kaufen bei einer Käserei selbstgemachten Käse, der wirklich fantastisch schmeckt.

Überall laufen relaxte Kühe herum. Wir freuen uns, dass sie solch ein unbeschwertes Leben führen können.
Eine Entenmama führt ihre Kinderlein aus – auch sie sind an den Tourismus gewöhnt und somit waren sie auch gar nicht so fotoscheu.

2015-07-10_3864_1

Abschließend genießen wir noch im Berggasthaus Seealpsee eine Heiße Schokolade. Die Bedienung ist super nett, wir bekommen noch einige Tipps für unseren nächsten Besuch mit auf unseren Heimweg. Ein letzter Blick nochmal zum See, bevor wir uns an den Abstieg machen.

2015-07-10_3878_1

Fazit: Es war ein toller Ausflug, den wir auf jeden Fall nochmal wiederholen und der alle Anstrengungen Wert ist!

Hüttwilersee

Der Hüttwilersee, der Nussbaumersee sowie der Hasensee bilden das Seebachtal im Kanton Thurgau. Der Erholungsfaktor ist hier enorm.
Heute morgen waren mein Mann und ich am Hüttwilersee. Noch weit vor Sonnenaufgang sind wir am anvisierten Standpunkt angekommen. Jede Menge Enten, Haubentaucher sowie ein Eisvogel und eine Seeschwalbe ließen keine Langeweile aufkommen.
Plötzlich, mit einer Art Bugwelle, kam ein Biber in Sicht. Das erste Mal, dass ich so nah einen Biber gesehen hab. So neugierig wie wir auf den Biber waren, so neugierig war auch er.

biber

Kurz darauf verschwand er auch schon wieder. Ein schönes Erlebnis!
So langsam kam irgendwann auch die Sonne hoch. Die Kombination von aufsteigender Sonne und den Nebelschleiern erzeugte eine ganz besondere Stimmung.

see

Die Enten füllten die magischen Momente mit Leben.

enten

Das wird nicht unser letzter Besuch an den Seen gewesen sein. Es ist einfach bezaubernd dort – in die Stille einzutauchen und die Natur zu genießen.

 

Braunschweigs schöne Natur

Braunschweig ist nicht nur Großstadt. Braunschweig ist vor allem auch grün. Die Natur in und um Braunschweig ist wirklich sehenswert!
Neben den Rieselfeldern, die man vor allem im Herbst besuchen sollte, gibt es viele weitere grüne Flecken.
Die Braunschweiger Buchhorst zum Beispiel besuche ich immer wieder gern. Für mich ein Ort zum Abschalten. Das geht natürlich nur solange, bis der erste Radfahrer oder Jogger die Stille zerreisst.

Braunschweiger Buchhorst

Graugaense

Auch der Moorhüttenteich in Volkmarode lohnt einen Besuch. Je früher der Tag, desto schöner der Anblick.

Moorhüttenteich

Die Tierwelt kann sich ebenso sehen lassen: Rehe, Fasane, Kaninchen und Hasen gibt es reichlich. Lange suchen muss man nach diesen Tieren nicht. In der Feldmark in Querum kann man beim morgendlichen  oder abendlichen Spaziergang so einiges entdecken.

Feldhase

Braunschweig ist für Naturfreude und -fotografen auf jeden Fall eine Reise wert!

Nordsee

Nordsee

Ich wollte schon immer mal an die Nordsee – das Watt sehen und die Luft riechen.
Nun war es soweit – wir waren eine Woche auf der Insel Föhr. Die Sonne hat gut mitgespielt, nur der Wind war so stark, dass ich kaum die Kamera halten konnte. Hinter dem Deich war es dann doch möglich, ein-zwei Bilder zu machen. Die Deichschafe zu beobachten, macht unheimlich Spaß :-)

schaf

Neben dem Blöken der Schafe, begleitet dem Nordsee-Urlauber ewiges Möwengeschrei. Aus dem windsicheren Strandkorb konnte ich einige Fotos einer vorwitzigen Möwe machen.

moewe

Die letzten zwei Morgen hatten wir Glück: es ist so gut wie windstill, aber Ebbe! So blieb der Traum von lichtdurchfluteten Langzeitbelichtungen nur ein Traum.

ebbe

Aber das Watt ist ebenso sehenswert.

watt

Die Strukuren, die die Ebbe hinterlässt, sind ein echter Hingucker. Man könnte jeden Flecken Watt fotografieren.

Im Abendlicht hinterlassen die Strukturen einen noch sehenswerteren Eindruck. Der Austernfischer war an Ort und Stelle, um als Silhouette zu wirken.

austernfischer

Im Vorhinein hatte ich so viele Motive im Kopf, konnte aber leider keines so richtig umsetzen, wie gehofft. Die Zeit war dafür viel zu knapp…schade!

Powered by WordPress & Theme by Anders Norén